Kursangebote
Mitarbeiterseminare
Kursangebote / Kursdetails

Die Teilungsversteigerung als Mittel der Vermögensauseinandersetzung im Familien- und Erbrecht

Fortbildungsveranstaltung nach § 15 FAO für Familienrecht, Erbrecht  und für qualifizierte Mitarbeiter/innen (6 h)

Die Teilungsversteigerung als Mittel der Vermögensauseinandersetzung im Familien- und Erbrecht

Themeninhalte u.a.

Die Frage nach Chancen und Risiken einer Teilungsversteigerung lässt sich nicht allgemein beantworten.

Dies gilt insbesondere, wenn es um das Familienwohnheim geht und einer der Beteiligten im Rahmen einer meist familienrechtlichen oder erbrechtlichen Auseinandersetzung die Versteigerung beantragt. Es soll im Wege der Zwangsversteigerung das erreicht  werden, was einvernehmlich nicht möglich oder gar prinzipiell nicht gewollt war. Dabei geht es dann neben finanziellen Interessen oft um ein hohes emotionales Konfliktpotenzial. 

Es ist Aufgabe der Berater der Beteiligten, in Kenntnis der individuellen Interessenlage des Mandanten im Vorfeld darüber aufzuklären, "was geht und was nicht geht", um vor diesem Hintergrund Chancen und Risiken abzuwägen.“

Im Einzelnen:

Allgemeines

  1. Normzweck
  2. der gesetzliche Auseinandersetzungsanspruch
  3. die Grundstücksbelastungen – Rechte Dritter
  4. 1356 BGB als Verfahrenshindernis
  1. Die Anordnung des Verfahren

III. Einstellungsmöglichkeiten

  1. Einstellung des Verfahrens auf Antrag des Antragstellers
  2. Einstellung des Verfahrens auf Antrag des Antragsgegners
  3. Vollstreckungsschutz nach § 765a ZPO
  4. Einstellung nach § 180 Abs. 3 ZVG
  5. Fristen
  1. Der Beitritt zum Verfahren
  2. Die Wertermittlung
  1. Die Bewertung besonderen Zubehörs
  2. das Sachverständigengutachten
  1. Die Vollstreckungsversteigerung neben der Teilungsversteigerung

VII. Das geringste Gebot/ Vorbereitung des Versteigerungstermins

  1. geringstes Gebot
  2. Abweichendes geringstes Gebot
  3. Ausgleichsanspruch nach § 182 ZVG
  4. Nichtvalutierende Grundstücksbelastungen
  5. Ausgebotsarten

VIII. Der Versteigerungstermin

  1. Anwesenheitspflicht
  2. Bekanntmachungsteil
  3. Versteigerungsbedingungen
  4. Sicherheitsleistung
  1. Die Entscheidung über den Zuschlag
  1. Zuschlagserteilung an den Meistbietenden
  2. Zuschlagsversagung nach §§ 85a, 74a ZVG
  1. Die Erlösverteilung
  1. Der Auseinandersetzungsanspruch
  2. Nichtzahlung des Meistgebots

Mit Nachweis für die Fachanwaltschaften “Erbrecht” oder “Familienrecht” (6 FAO-Stunden)

Das Seminar ist auch für qualifizierte Mitarbeiter/innen in der Anwaltskanzlei bzw. Vollstreckungsabteilungen geeignet

 Referenten:

Dieter Schüll, Bürovorsteher, Kreutzer & Kreuzau Rechtsanwälte, Düsseldorf
Sandra Pesch, Dipl. Rechtspflegerin, AG Düren


Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 21-12633

Beginn: Di. 02.11.2021, 09:00 Uhr

Dauer: 6 Zeitstunden

Kursort: Frankfurt oder Offenbach

Gebühr: 267,75 € (225,00 Netto)

Frankfurt oder Offenbach

60000

Datum
02.11.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Frankfurt oder Offenbach





HERA Fortbildungs GmbH
der Hessischen Rechtsanwaltschaft


Bockenheimer Anlage 36
60322 Frankfurt am Main

Tel. 069 77 06 24 - 0
Fax: 069 77 06 24 - 22
E-Mail: info@hera-fortbildung.de

 

Kursangebote / Newsletter

Wir informieren Sie gerne per E-Mail über unsere aktuellen Angebote und Kurse: